Dem Tank sei Dank

Wasser ist knapp - da passt James ganz genau auf, dass Zacci nichts verschuettet.
Wasser ist knapp - da passt James ganz genau auf, dass Zacci nichts verschuettet.

Die Sonne brennt erbarmungslos vom Himmel. 38 Grad im Schatten, der Schweiß rinnt in Strömen. Kenia im März ist für Europäer kaum auszuhalten. Vor allem nicht in den Slums von Mombasa. Kein Lüftchen regt sich in Kiembeni. Wieder einmal gibt es kein Wasser an diesem Tag. “Das Wasser wird rationiert”, erklärt Josephine Mutisya, die Leiterin des MiRO - des Mighty Redeemer Orphanage.

Unten ist der Tank schonmal...jetzt muss er nur noch auf seinen Platz.
Unten ist der Tank schonmal...jetzt muss er nur noch auf seinen Platz.

Kenia gehört zu den Ländern, die chronisch unter Wassermangel leiden. Laut Welthungerhilfe waren es in dem ostafrikanischen Land im Jahr 2006 rund 5 Millionen Menschen, die dauerhaft gesundheitliche Schäden davongetragen haben, weil sie nur unzureichend zu trinken hatten. In urbanen Gebieten wie der Küstenstadt Mombasa ist zwar die Versorgung mit Wasser besser als in den ländlichen Gebieten im Norden, aber noch weit von ‘gut’ entfernt.


Die Kinder wollen unbedingt mitanpacken.
Die Kinder wollen unbedingt mitanpacken.

Im alten Haus des MiRO-Kinderheimes gab es kein fließendes Wasser. Es musste noch mit der Hand aus einem Brunnen geschöpft werden. In der neuen Unterkunft, in dem die Kinder nun seit Dezember wohnen, pumpt eine Leitung Wasser ins Haus. Doch das ist knapp - und deshalb gibt es an zwei Tagen in der Woche kein Wasser in Kiembeni. Für ein Waisenhaus, in dem 16 Kinder im Alter von einem bis zehn Jahren leben, ist diese Wasserknappheit allerdings verheerend. “An solchen Tagen verbrauchen wir zuerst das Wasser aus den zwei Zisternen auf dem Dach des Hauses. Wenn das aufgebraucht ist, muessen wir Wasser in Kanistern kaufen”, erklärt Josephine. Doch das ist mühsam und teuer. Uns ist klar: Es muss ein Wassertank her! Nur so kann das MiRO auch in Zeiten der Wasserknappheit mit dem lebenswichtigen Nass versorgt werden.

Sarah und Anna freut es, dass sich der Tank mit Wasser fuellt.
Sarah und Anna freut es, dass sich der Tank mit Wasser fuellt.

Nach einer mehrstündigen Suche werden wir in Mombasa fündig: Ein mannshoher, 1.500 Liter fassender Wassertank nennt sich nun unser. Zu verdanken haben wir ihn einem guten Freund des Miro-Kinderheimes, der in Deutschland auf Geburtstagsgeschenke verzichtete - und stattdessen für das MiRO-Waisenhaus Geld sammelte. Die Kinder, Josephine, Vera und ich sagen an dieser Stelle: ganz herzlichen Dank! Ahsante sana!

Klar - dann will auch Isaac mal schauen.
Klar - dann will auch Isaac mal schauen.

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MiRO is the short term for Mighty Redeemer Orphanage. The Mighty Redeemer Orphanage is a small children's home in a suburb of Mombasa, Kenya.

 Recently 38 children are living there. The youngest child was born in November 2014, the oldest two children were born in 2000.

The children had to suffer a lot in there young lives. Some of them have lost there parents because of AIDS. Some of them have been thrown onto dumpsites or left alone on the streets of Mombasa.

 

They have been misused and mistreaten. They have starved and suffered. In 2009 Josephine Mutisya decided to help these children in giving them what they need the most: the love and care of a family.

We are supporting this project since 2010.