Ein Freund, ein guter Freund

Aufgeregt hüpft Cathrin auf und nieder. Sie lacht, klatscht in die Hände und beginnt, ein fröhliches Lied zu singen. Auch die andern Kinder sind völlig aus dem Häuschen. Der Grund: Sie haben Freunde. Aus Deutschland haben wir Fotos von einigen der Menschen mitgebracht, die das Miro-Waisenhaus unterstützen.

Für die Kinder ist das eine völlig neue Erfahrung. Denn bevor sie ins MiRo-Waisenhaus kamen, mussten sie unbeschreiblich schlimme Dinge erleiden. Einige von ihnen verloren ihre Eltern. Andere wurden wie Abfall auf den Müll geworfen. Sie wurden missbraucht, misshandelt und haben gehungert. Viele der Kinder sind schwer traumatisiert und haben ihr Urvertrauen verloren. Heimleiterin Josephine Mutisya gibt ihnen das, was sie nie hatten - eine Familie. “Für die Kinder ist es sehr wichtig, zu wissen, dass sie jemandem etwas bedeuten”, erklärt Josephine. “Es stärkt sie in ihrer Entwicklung, wenn sie wissen, dass es Menschen gibt, die an sie denken”, betont die Heimleiterin.

Neugierig bestaunen die Kinder die Fotos und überschütten uns mit Fragen: “Welcher ist mein Freund?” “Ist es dort kalt, wo er wohnt?” “Hat er Kinder?” Weil noch nicht alle der Waisen Paten haben, haben wir noch mehr Fotos von Freunden mitgebracht, damit sich die Kinder ohne Paten nicht benachteiligt fühlen. Gemeinsam kleben wir alle Fotos auf eine Papp-Wand und schreiben die Namen der jetzt nicht mehr ganz so fremden Menschen hinzu. Bob, der Älteste schreibt “Friends of Miro” oben drüber. Gemeinsam hängen wird das “Freunde-Poster” im Haus auf. Nacheinander will jeder auf den Arm genommen werden, damit er stolz “seinen Freund” zeigen kann. Die Kinder sind glücklich. Wir auch.

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MiRO is the short term for Mighty Redeemer Orphanage. The Mighty Redeemer Orphanage is a small children's home in a suburb of Mombasa, Kenya.

 Recently 38 children are living there. The youngest child was born in November 2014, the oldest two children were born in 2000.

The children had to suffer a lot in there young lives. Some of them have lost there parents because of AIDS. Some of them have been thrown onto dumpsites or left alone on the streets of Mombasa.

 

They have been misused and mistreaten. They have starved and suffered. In 2009 Josephine Mutisya decided to help these children in giving them what they need the most: the love and care of a family.

We are supporting this project since 2010.