29 Grad - ein kalter Tag am Meer

Sengende Hitze. Da hilft nur Wasser. Momentan gibt es keine Freiwilligen im MiRO-Kinderheim, deshalb will ich das Schwimmtraining alleine fortführen. “Nadine, fahren wir echt an den Strand? Mit dem Matatu?”, fragt mich Isaac. Als ich nicke, hüpft der Fünfjährige zu seinen Geschwistern und verbreitet lachend die Nachricht. Alle jubeln und rennen umher. Die Grossen helfen den Kleinen beim Anziehen der Schwimmsachen. In Windeseile sind alle fertig, nur die ganz Kleinen wie Baby Jacob bleiben daheim und werden knuddelnd verabschiedet.

Ein Matatu ganz für uns. Kichernd kommentieren Rebecca und Sarah alles, an dem wir vorbeifahren: ”Sieh nur - ein Hund! Sie nur - ein LKW! Sieh nur - ein Fahrrad” Der Matatu-Fahrer unterbricht die andauernde Aufzählung, er hat eine Überraschung - eine CD mit christlichen Kinderliedern, die aus den Boxen dröhnt. Lauthals singen alle mit und winken den Menschen am Straßenrand zu. Blessing vorne auf Josephines Schoss ist kaum zu halten. Sie will tanzen und hüpft wild auf und nieder. 

Am Strand: Schnell wird mir klar: Aus meinem Schwimmunterricht wird heute nix. Obwohl Josephine und zwei Hausmütter mit sind, ist die Rasselband kaum zu bändigen. Außerdem ist der Indische Ozean heute recht stürmisch, die Regenzeit beginnt bald. Anna ist es zu kalt. Nur 29 Grad - da geht die Elfjährige erstmal nicht ins Wasser. Die andern schon. Rennen, Toben, Planschen, Lachen. Ein schöner - kalter - Tag. 

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Kommentare: 2
  • #1

    Agnes (Mittwoch, 18 April 2012 09:11)

    Tolle Bilder, tolle Aktion, tolles Projekt! Hut ab und weiter so!!!

  • #2

    Joelle (Mittwoch, 05 Juni 2013)

    Tolle Sache, das muss man einfach unterstützen.

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MiRO is the short term for Mighty Redeemer Orphanage. The Mighty Redeemer Orphanage is a small children's home in a suburb of Mombasa, Kenya.

 Recently 38 children are living there. The youngest child was born in November 2014, the oldest two children were born in 2000.

The children had to suffer a lot in there young lives. Some of them have lost there parents because of AIDS. Some of them have been thrown onto dumpsites or left alone on the streets of Mombasa.

 

They have been misused and mistreaten. They have starved and suffered. In 2009 Josephine Mutisya decided to help these children in giving them what they need the most: the love and care of a family.

We are supporting this project since 2010.