Alle packen mit an- ein neues Schlafzimmer, eine Hütte für Hund „Tiger“ und endlich wieder Wasser!

Dank der Spenden von Jan’s Familie und Freunden konnten wir bei unserem Aufenthalt im November vieles bewegt werden.

17 Jungs in einem Schlafraum, das ist definitiv zu viel. Da einige der kleinen Jungs aus dem Babyzimmer zu den größeren Jungs umgezogen sind, wird es nun ziemlich eng.

Daher hat meine Schwester Nadine Fleig, von Beruf Architektin, sich sofort des Problems angenommen.

Ein kleiner Raum im Erdgeschoß, der momentan eher als Lagerraum genutzt wird, ist die Lösung.

Als erstes wird im Hinterhof ein überdachtes Regal gebaut, wo die Kohle und andere Sachen gelagert werden können. Die Jungs sind Feuer und Flamme, schließlich wollen sie unbedingt ein zweites Zimmer. Also packen alle mit an und innerhalb von einem Nachmittag ist der Lagerraum leegeräumt.

Die Freunde und Familie von Jan, der das Kinderheim viele Jahre unterstützt hat, haben in Gedenken an ihn Geld gespendet. Mit diesem Geld ist es uns nun möglich, das neue Schlafzimmer einzurichten. Wir kaufen in Mombasa bei einem Schreiner zwei 120cm breite Stockbetten, die nur einen Tag später geliefert und vor Ort zusammengebaut werden.

Dazu wird noch Maß genommen und ein Schrank für das Mädchenzimmer, ein Küchenschrank und ein Schuhregal gezimmert.  Auch die Mädchen bekommen neue Matratzen. Alle sind aufgeregt und können die Fertigstellung kaum erwarten.

 

Noch einer wartet.  „Tiger“, der halbverhungerte Hund, der seit einigen Wochen im Kinderheim Zuflucht fand, hat es vor allem in der Regenzeit schwer.

Der kleine Garten des MiRO- Heims verwandelt sich dann nämlich in eine Schlammwiese.

Architektin Nadine zeichnet eine Hundehütte auf Stelzen. Der „Fundi“ (Suaheli für jegliche Art Handwerker) staunt nicht schlecht, so was hat er noch nie gebaut. Aber innerhalb eines Tages wird die Hütte fertig und „Tiger“  zieht ein.

 

Ein weiteres Problem, das wir gleich bei unserer Ankunft feststellen:  das Wasser im Haus musste abgestellt werden! Der Koch und die Hausmütter müssen das Wasser vom Aussentank mit Kanistern ins Haus schleppen. Ein untragbarer Zustand!

Die meisten Armaturen und Wasseranschlüsse im Haus sind defekt. Wir nehmen also Kontakt mit dem Fundi für Wasser auf. Wenige Tage später klettert Architektin Nadine mit den Wasser-Fundis aufs Dach, um den Wassertank dort zu untersuchen und danach werden alle Wasseranschlüsse/Waschbecken/Toiletten überprüft.

Innerhalb von zwei Wochen werden die Armarturen erneuert, neue Dichtungsringe eingebaut und Rohre ausgewechselt. Die Freude vor allem bei Koch Felix, ist riesig, als das Wasser wieder läuft. Im nächsten Jahr wollen wir zwei der Toiletten umbauen lassen und kindgerechter machen.

 

Am Tag unserer Abreise ist es dann soweit. Die Betten sind aufgebaut und die Matratzen geliefert. Bob, der älteste Junge im Heim, holt seine Kurbeltaschenlampe, damit wir besseres Licht haben, um die Moskitonetze zu befestigen.

Strahlende Gesichter!

Und ein in seiner neuen Hütte bereits selig schlummernder Hund.

In nur kurzer Zeit konnten wir dank der Spenden vieles im Heim verbessern.

 

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MiRO is the short term for Mighty Redeemer Orphanage. The Mighty Redeemer Orphanage is a small children's home in a suburb of Mombasa, Kenya.

 Recently 38 children are living there. The youngest child was born in November 2014, the oldest two children were born in 2000.

The children had to suffer a lot in there young lives. Some of them have lost there parents because of AIDS. Some of them have been thrown onto dumpsites or left alone on the streets of Mombasa.

 

They have been misused and mistreaten. They have starved and suffered. In 2009 Josephine Mutisya decided to help these children in giving them what they need the most: the love and care of a family.

We are supporting this project since 2010.