Endlich eigenes Wasser!

von Vera Fleig

 

Im Juli haben Stefan und ich erneut das MiRO Waisenhaus in Kenia besucht und haben Euch ein paar Fotos und Eindrücke aus Kenia mitgebracht. Die 35 Kinder freuten sich riesig über unseren Besuch. Zum Glück waren 29 der Kinder tagsüber in der Schule, so dass wir in Ruhe einiges im Heim erledigen konnten. An den Nachmittagen und am Wochenende blieb dann jedoch genügend Zeit mit den Kindern.

 

In den letzten Monaten hatten wir immer wieder sehr hohe Wasserrechnungen und das, obwohl im November alle für uns sichtbaren Lecks in den Leitungen geflickt wurden. Im März haben Stefan und ich mit der Vermieterin vereinbart, dass im Heim ein Bohrloch gebaut wird.

Inzwischen wurde das Bohrloch fertiggestellt und die Wasserleitungen ins Haus verlegt, so dass das Heim von der Wasserversorgung durch die Stadt unabhängig ist und die Wasserversorgung sichergestellt ist. Nie mehr Tage an denen das Wasser von der Stadt einfach abgestellt werden kann und nie mehr unvorhergesehen hohe Rechnungen.

Was noch blieb, war die sehr hohe rückständige Wasserrechnung, die Mama Josephine schwer zu schaffen machte. Daher fuhren wir in die Innenstadt Mombasas und trafen uns dort mit dem verantwortlichen Mitarbeiter vom Wasseramt. Da das Wasser bereits Anfang Mai 

 

abgestellt wurde, wunderten wir uns sehr, dass die Rechnung seitdem angeblich nochmals weiter angestiegen sei. Vorerst bezahlte Help for MiRO e.V. die ausstehende Rechnung nur bis Ende April.

Während des Aufenthaltes veranlassten wir die dringend notwendigen Reparaturen im Jungs- und Mädchen-Badezimmer. Denn bei 35 Kindern und Jugendlichen,  geht schon mal einiges kaputt. Die Duschschläuche und -köpfe mussten komplett erneuert werden, der Toilettensitz im Jungsbad wurde ausgetauscht und beide Badezimmer und Rohre wurden grundgereinigt. Die Freude bei Angestellten und Kindern war groß, dass endlich wieder alles funktioniert und alle haben sich vorgenommen in Zukunft noch besser aufzupassen.

 

Zur Begeisterung der Kinder installierte Stefan vor den Fenstern im Eingangsbereich Solarglühbirnen, so dass abends auch bei den leider immer noch häufigen Stromausfällen ein kleines Notlicht leuchtet.

 

Am Wochenende war es dann endlich soweit- der lang ersehnte Strandausflug fand statt. Darauf hatten sich die Kinder die ganze Woche über gefreut. Inzwischen müssen wir 2 Minibusse anmieten, um alle Kinder an den Strand zu fahren. Die Kinder nahmen die schönen, neuen gespendeten Badesachen und Handtücher mit. Danke an all die Spender aus Düsseldorf, Hamburg, Wuppertal und Blaubeuren. Es wurde ein ausgelassener und fröhlicher Tag.

 

Die Zeit ging wie immer viel zu schnell vorbei und wir mussten versprechen bald wieder zu kommen.

Einige Eindrücke aus dem Kinderheim

Reparaturarbeiten im Heim

Der Strandausflug- danke an die Spender!!!

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Help for MiRO e.V.

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Help for MiRO e.V.

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BLZ: 533 500 00

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IBAN: 

DE275335000000001000 72

 

BIC: HELADEF1MAR

 

MiRO is the short term for Mighty Redeemer Orphanage. The Mighty Redeemer Orphanage is a small children's home in a suburb of Mombasa, Kenya.

 Recently 38 children are living there. The youngest child was born in November 2014, the oldest two children were born in 2000.

The children had to suffer a lot in there young lives. Some of them have lost there parents because of AIDS. Some of them have been thrown onto dumpsites or left alone on the streets of Mombasa.

 

They have been misused and mistreaten. They have starved and suffered. In 2009 Josephine Mutisya decided to help these children in giving them what they need the most: the love and care of a family.

We are supporting this project since 2010.